Barbara

Lars Reichardt

 

12.März 2019

 

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Format: Hardcover

Seitenzahl: 283

Verlag: btb

 

 

Klappentext

 

Barbara Valentin war Zeit ihres Lebens eine Reizfigur, für die prüde Gesellschaft der 1960er Jahre , für den aufkommenden Boulevardjournalisms, für Schauspielerkolleginnen und -kollegen und nicht zuletzt auch für ihre eigene Famile. Und doch ist diese Frau, deren öffentliches Leben man bis zu ihrem Tod im Jahr 2002 in Illustrierten und im Fernsehen verfolgen konnte, viel mehr als das gewesen.

Ihr Sohn, der Journalist Lars Reichardt, begibt sich auf die Suche nach Spuren seiner Mutter und verwebt dabei ihr spektakuläre, schnelle und rauschhafte Leben geschickt mit eigenen Gedanken zu seiner ungewöhnlichen Familienkonstellation sowie zahlreichen Ereignissen der Zeitgeschichte.

 

 

Meine Meinung

 

Das Buch „Barbara“ von Lars Reichardt, handelt von seiner Mutter Barbara Valentin, ist erschienen im September 2018 beim btb Verlag.

Der Autor Lars Reichardt schreibt in seinem Buch über seine Mutter. Das Leben der Barbara Valentin ist einzigartig und interessant, der Schreibstil ihres Sohnes dagegen leider nicht. Lars Reichardt konnte mich mit seinem Schreibstil nicht überzeugen, ich fand die vielen Wiederholungen wie zum Beispiel : „das war so schon so“ sehr anstrengend beim Lesen.

Inhaltlich mochte ich das Buch wiederum schon, denn man bekommt viele Einblicke in das facettenreiche Leben von Barbara Valentin. Mir persönlich ist sie nur am Rande bekannt, aber durch das Buch ist mir vieles klar geworden was ich nur so am Rande wusste.

Die enge Verbundenheit zwischen Sohn und Mutter erscheint mir nicht allzu groß gewesen zu sein, denn er erzählt teilweise sehr oberflächlich. Sehr gut und verständlich erzählt finde ich dagegen die Einblicke in die prüden Jahre von damals in Verbindung mit Barbara Valentin. Er lässt dabei auch keine Themen aus und spricht über Drogen, ihr Auswirkungen, Wachkoma und vieles mehr.

Dieser tiefe Inhalt hat das Buch für mich dann wiederum sehr lesenswert gemacht.

Persönlich gefiel mir auch gut, das er auch Zeitzeugen mit zu „Wort“ gekommen gelassen hat. Das hat das komplette Buch sehr rund gemacht. Ergänzt wird alles durch Fotos, die einzeln im Buch vorkommen. Für meinen Geschmack hätten sie größer und brillianter sein können. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.

 

 

Fazit

 

Lars Reichardts Buch „Barbara“ konnte mich vom Schreibstil her nicht überzeugen, aber inhaltlich war ich begeistert. Daher möchte ich das Buch weiter empfehlen, an alle die sich für Menschen und ihre Lebensgeschichte interessieren. Von mir 4 von 5 Sterne.

 






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