Das Museum der sprechenden Tiere

19.12.2018





Das Museum der sprechenden Tiere

Helen Cooper

 

Das Cover

 

Ein wunderschöner Rotton als Hintergrund, darauf zu sehen ein Schlüsselloch auf dem ein Chamäleon sitzt. Schaut man durch das Schlüsselloch sieht man noch ein Nilpferd. Es wirkt so herrlich 3 dimensional das ich gar nicht oft genug hinschauen konnte. Ergänzt wird das Cover von mehreren Bienen die verteilt sind und den zwei wunderschönen Schriftzügen, einmal der Name der Autorin in weiß und der Titel des Buches in einem Gelbton. Das Cover ist aber nicht nur ein Hingucker, sondern auch ein Streichelcover, da mit verschiedenen Texturen gedruckt wird. Für mich ein sehr gelungenes Cover welches verschiedene Sinne anspricht und Lust auf´s Lesen weckt.

 

Klappentext

 

«Komm jetzt, oder komm nie!»
Diese geheimnisvollen Worte stehen auf der Einladung, die Ben Makepeace eines Morgens vor seiner Tür findet. Sie lockt ihn in das alte Museum, das kurz vor dem Abriss steht – wenn Ben nicht bald einen bestimmten Gegenstand findet, der hier zwischen all den ausgestopften Tieren verborgen ist ... Oder sind sie vielleicht gar nicht ausgestopft?
Ben stürzt sich Hals über Kopf in das Abenteuer, das Museum zu retten. Aber bald wird daraus eine gefährliche Sache – denn es ist auch Magie im Spiel, wirklich gefährliche Magie ...
Ein unvergesslicher Roman über die Suche nach der eigenen Geschichte und die Kraft der Freundschaft – mit wunderschönen Illustrationen der Autorin.

 

Meine Meinung

 

Das Buch „Das Museum der sprechenden Tiere“ ist geschrieben von Helen Cooper und übersetzt von Anne Brauner. Erschienen ist es im September 2018 im Rowohlt-Verlag. Nach Angaben des Verlages ist das Buch für Kinder ab 9 Jahren geeignet.

Die Autorin Helen Cooper ist zeitgleich auch die Illustratorin des Buches, sie hat ihren eigenen Text mit mehreren Bildern aufgelockert. Mir persönlich gefielen diese Zeichnungen alles sehr gut. Es sind schwarz-weiß Bilder in unterschiedlicher Größe. Manchmal sind sie klein und zwischen den Textzeilen integriert und manche erstrecken sich über die ganze Seite. Die Zeichnungen sind immer zum Text passend.

Insgesamt umfasst das Buch 380 Seiten, aufgeteilt in über 40 Kapitel. Mir gefiel sehr gut das das Buch mit „ Außerhalb der Öffnungszeiten“ beginnt, gefolgt von 42 Kapiteln und endend mit „Die Wiedereröffnung“.

Die Schreibweise der Autorin kann ich nicht genau beurteilen, da ich nicht das Original sondern die Übersetzung gelesen habe. Das Buch liest sich locker und leicht. Sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Da das Buch für Kinder gedacht ist, finde ich es sehr schade das „Ausserhalb“ in der Überschrift mit „ss“ und nicht mit „ß“ geschrieben wurde. Ich weiß das es dem geschuldet ist das es großgeschrieben wurde, aber meiner Meinung nach sollte in einem aktuellen Kinderbuch ausschließlich die neue Rechtschreibung Anwendung finden.

In einem Paket befindet sich das nächste Paket und dann wieder eins … so habe ich mich beim Lesen gefühlt. Von Anfang war ich im Buch drin. So liebevoll und detailliert die Zeichnungen der Autorin sind genauso liebevoll ist das Buch geschrieben. Ein Geschichte nach der anderen verzauberte mich und auch die kleine Leser. Ich als großer Vorleser war überwältigt von den teilweisen realen und teilweisen aber auch fiktivem Inhalt und konnte stets folgen. Bei den Kindern mussten Lesepausen erfolgen um das Gelesene erst einmal komplett zu verarbeiten, denn sonst hätten sie den Faden verloren.

Die Spannung im Buch war stets gegeben, auch wenn man als Erwachsener relativ schnell ahnt in welche Richtung es geht, bleibt es für die Kinder bis zum Schluss spannend und magisch.

Die Geschichte im Buch verzaubert einen auf eine ganz besondere Art und Weise und macht richtig Spaß zu Lesen und vorzulesen.

 

Kindermeinung

 

Manchmal hatte ich Problem zu folgen und wusste nicht so genau was jetzt echt und was ausgedacht war. Aber ich mochte das Buch sehr – es war fantastisch.“

 

Ich hatte meine Freude am Museum, die Geschichte war sehr schön und Ben hatte ich sofort ins Herz geschlossen, ihn hätte ich auch gerne als Freund“

 

Mir gefiel die komplette Geschichte auch gut, am meisten mochte ich das Nilpferd und das Chamäleon. Lustig fand ich die Vorstellung wie das Nilpferd Constanze durch den Flur ins Eierzimmer trägt.“

 

Fazit

 

Eine wunderbar magische Geschichte ist das Buch „ Das Museum der Tiere“. Die Abwechslung der spannenden und humorvollen Szenen, das Reale und das Fiktive machte das Buch wunderschön und sehr abwechslungsreich. Da die Geschichte einfach fantastisch ist und zum Lesen und Vorlesen für Kinder ab 9 Jahren perfekt ist, vergebe ich 5 von 5 Sterne.