Die Klosterbraut

Manuela Schörghofer

23.02.2019

 

 

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Format: Taschenbuch

Seitenzahl:412

Verlag: mtb

 

Klappentext

 

Rheinland im 13. Jahrhundert: Nach der Hochzeit ihrer wunderschönen Schwester wird Franka von Marienfeld ihrer Bestimmung folgen, den väterlichen Rittersitz verlassen und in ein Kloster eintreten. Ein letztes Mal will sie vorher die Freiheit des Waldes genießen und den Wind in den Haaren spüren, während sie auf dem Rücken ihres Pferdes sitzt. Heimlich schleicht sie sich aus der Burg und stolpert einem jungen Ritter in die Arme. Sie ist überwältigt von seiner Anziehungskraft und den Gefühlen, die er vom ersten Moment an in ihr auslöst. Ohne es zu wollen, stellt sie ihre Zukunft infrage. Bis sie erkennt, dass Wulf vom Röllberg der Verlobte ihrer Schwester ist …

 

Meine Meinung

 

Ich mag historische Romane sehr, darum musste ich den Roman „Die Klosterbraut“ von Manuela Schörghofer unbedingt lesen. Das Buch ist im Januar 2019 erschienen.

Beim ersten Aufschlagen des Buches kam nicht wie gewohnt der Anfang des Romans, sondern zu erst gibt eine Übersicht über die Personen, die historischen Persönlichkeiten, Städte- , Flussbezeichnungen und einem kleinen Glossar. Ich persönlich finde es gut wenn es diese Übersichten gibt, denn so kann man schnell nachschlagen.

Der Schreibstil der Autorin Manuela Schörghofer holte mich vom ersten Wort an ab. Sie schreibt sehr locker, flüssig und mit viel Gefühl. Der Leser sieht die Welt mal aus der Sicht der Hauptprotagonistin Franka und mal aus der Sicht von Wulf.

Beide Protagonisten lernt man sehr nah kennen ihr handeln und ihr Denken. Beide waren mir sehr sympathisch und ich fühlte und lebte mit ihnen. Denn nicht nur die Personen waren sehr schön beschrieben , sondern die Autorin lässt den Leser direkt ins 13. Jahrhundert eintauchen. Sie bediente sich einer wunderbaren bildhaften Sprache. Hier spürt man auch das dieser Roman sehr gut recherchiert wurde im Vorfeld.

Zu keinem Zeitpunkt empfand ich das Lesen als langatmig, immer wieder bleibt die Spannung erhalten. Die Handlungen sind sehr logisch, das „Erscheinen“ der verschiedenen Charaktere kommen immer zu einem , meiner Meinung nach, perfekten Moment um die Spannungskurve weiter zu erhalten. Es gibt aus meiner Sicht nur Kleinigkeiten die mich persönlich störten, für mich hätte es gerne noch etwas mehr Eintauchen in die historische Zeit können.

 

Fazit

 

Der Debütroman „Die Klosterbraut“ von Manuela Schörghofer ist ein historischer Roman, der mich fesselte und mich träumen ließ. Aus meiner Sicht hätte es noch ein bisschen mehr „Historie“ sein können. Daher von mir 4 von 5 Punkten. Natürlich kann ich das Buch nur empfehlen, wer historische Romane mag sollte hier nicht vorbei gehen.






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