Goldschatz

 

Ingrid Noll

 

6.März 2019


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Format: Hardcover

Seitenanzahl: 357

Verlag: Diogenes

 

Klappentext

 

Fünf junge Leute wollen es der Wegwerfgesellschaft zeigen: Tante Emmas altes Bauernhaus soll nicht abgerissen, sondern in eine alternative Studenten-WG verwandelt werden. Doch für die Renovierung fehlt das Geld. Da taucht in Emmas Trödel ein Säckchen mit wertvollen Goldmünzen auf. Aber der Schatz holt sie nicht etwa aus der Bredouille. Im Gegenteil, er führt sie mitten hinein und macht sie mit den unschönen Regungen des menschlichen Herzens bekannt.








 

Meine Meinung

 

Ingrid Nolls neustes Werk „Goldschatz“ ist am 27. Februar 2019 im Diogenes Verlag erschienen. Von ihr erschienen schon einige Bücher in diesem Verlag, meiner Meinung nach passt die Autorin von ihrem Schreibstil und den inhaltlichen Thematiken ihrer Romane hervor ragend zusammen.

Auch bei diesem Buch ist wieder ein großer Wiedererkennungswert des Covers. Diese Art Cover verbinden bei mir sofort den Zusammenhang mit dem Diogenes Verlag, aber leider nicht mit der Autorin Ingrid Noll selber. Auf dem Coverbild ist das Portrait einer jungen Frau abgebildet, ihren Blick finde ich sehr faszinierend und dadurch machte es mich neugierig auf den Inhalt.

Die Autorin Ingrid Noll schreibt schon seit vielen Jahren Bücher und dies in ihrem unverkennbaren Schreibstil. Ich mag diese Art, ich nenne sie mal bissig, gepaart mit Lockerheit, Charme und einem Spritzer Ironie.

Wunderbar fand ich die Protagonisten. Ingrid Noll hat hier wieder Charaktere auf das Papier gebracht die nicht nur aus dem Leben sind, sondern einfach fantastisch. Ich bin mit ihnen gegangen, ich habe mit ihnen gefühlt und teilweise habe ich mich auch ertappt gefühlt, weil irgendwie auch ein bisschen Ich mit schwang. Mir waren die Figuren wieder sehr sympatisch.

Ich finde es immer sehr schwierig die Bücher von Ingrid Noll in ein Genre zu sortieren, irgendwie ist es ein Krimi – wenn auch kein typischer – und irgendwie aber auch nicht. Ich als Leser befinde mich bei den Büchern von Ingrid Noll meist auf der Seite des Täters, denn er (sie) ist mir häufig sympatisch. Das Zwischenmenschliche steht hier im Vordergrund und dazwischen gibt es ein bisschen Mord. In dieser Art ist auch dieser Roman wieder aufgebaut. Es geht um Lügen, Betrügen, Diebstahl, Intrigen und zwischendurch ein bisschen Mord.

Die Handlung nimmt langsam Fahrt auf und steigert sich im Laufe des Buches, auch wenn ich von Anfang an ahnte in welche Richtung es geht, fand ich die Spannungskurve gut gemacht. Ich als Leser bin die ganze Zeit mitten im Geschehen und kann die Handlungen gut nachvollziehen, da ich teilweise selber so gehandelt hätte. Ich mochte die Geschichte von Anfang an, da sie die menschlichen Schwächen auf eine ganz besondere Art auf zeigt. Häufig hatte ich ein Lächeln auf den Lippen. Einmal mit dem Lesen angefangen, konnte ich nicht mehr stoppen denn man möchte das Buch nicht zur Seite legen weil es einfach sehr interessant ist.

Nur leider bin ich mit dem Ende nicht ganz glücklich. Ich habe das Gefühl das es das noch nicht wahr, das es dort noch mehr zu entdecken gibt, im Haus, im Garten, bei den Nachbarn. Was könnten dann noch für Geheimnisse und Schätze entdeckbar sein.






Mein Fazit

 

„Ein Roman von Ingrid Noll geht immer“ waren meine ersten Gedanken z dem Fazit des Buches. Ich bin einfach sehr angetan von ihrem neuen Buch „Goldschatz“. Ingrid Noll ist nicht nur was für Kenner sondern auch für Neuentdecker. Von mir bekommt das Buch 5 von 5 Punkten und eine klare Leseempfehlung.







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