Gefangener Nummer 343

13.5.2018





Gefangener Nummer 343

Günter Laube

 

 

 

 

Auf das Buch „Gefangener Nummer 343“ von Günter Laube hatte ich mich sehr gefreut, da ich sehr neugierig war auf das Buch. Vom Autor war es nämlich als Mysterie- und Psychothriller mit einem Mix aus Fantasie, Sciencefiction, Liebes- und Kriminalroman, vor dem Hintergrund der Flüchtlingsthematik, angekündigt.

 

 

Das Cover/ erster Eindruck

 

Auf dem Cover ist ein Ozean abgebildet in dem ein Betonklotz auf 4 Stelzen steht. Im Beton ist ein Balken mit einem Augenpaar abgebildet. Auch wenn das Bild von der Ausführung nicht perfekt ist, finde ich die Idee sehr gut und faszinierend. Leider war der Titel auf dem Buch verschwommen abgedruckt.

Beim ersten Durchblättern ist mir aufgefallen das es keinerlei Informationen über den Autor gibt, das finde ich persönlich immer sehr schade, da ich gerne mehr über den Autor wissen möchte. Positiv finde ich das es ein Inhaltsverzeichnis mit den einzelnen Kapiteln gibt.

 

 

Der Inhalt

(Inhalt übernommen)

 

Maryam floh im Alter von sieben Jahren mit ihrer Familie nach Deutschland. Schon als Kind hatte sie lebhafte Träume, und als Teenager wurden die Träume so intensiv, dass die Familie ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen musste. Nach dem Abitur in Berlin verbrachte sie ein Jahr als Entwicklungshelferin im Ausland, in ihrer alten Heimat. In dem Land herrschte nach jahrelangem Bürgerkrieg das Chaos, und Hilfe wurde mehr denn je gebraucht. Nach ihrer Rückkehr beginnt sie ein Lehramtsstudium für Arabisch, Deutsch und Englisch. Doch im dritten Semester sind die Träume wieder da: intensiver und lebendiger als je zuvor! Sie ist Sophia Fernández, eine Sonderermittlerin der Vereinten Nationen, die ein neues Hochsicherheitsgefängnis überprüfen soll. Bei Gesprächen mit verschiedenen Insassen eröffnen sich ihr Einblicke in eine andere Welt. Doch welche Rolle spielt Gefangener Nummer 343 in ihren Träumen und in ihrem Leben?

 

 

Meine Meinung

 

Der Schreibstil vom Autor Günter Laube gefiel mir durch die Einfachheit, es konnte gut gelesen werden, allerdings fehlte mir im Laufe des Buches immer mehr die Spannung. Im gesamten gesehen benutzte er mir zu viele Floskeln.

Das Buch hat 297 Seiten und ist in 10 Kapiteln unterteilt. Die Kapitel wechseln zwischen Realität von Maryam und ihrer Traumwelt von Sophia Fernandez. Dieser Wechsel war mir beim Lesen nicht immer fließend genug und ich brauchte dann einen Moment zum Umschalten. Leider ist es dem Autor nicht gelungen mich einzufangen, es war stellenweise sehr langatmig, es fehlte die Spannung.

Die Geschichte hat sehr viel Potenzial, diese wurde aber meiner Ansicht nach gar nicht genutzt, nur sehr wenige Stellen gab es wo mal nicht nur an der Oberfläche gekratzt wurde. Mir fiel das Lesen des Buches von Seite zu Seite immer schwerer,am Liebsten hätte ich abgebrochen, aber ich habe gehofft das noch was kommt. Meine Erwartungen an das Buch wurden leider nicht mal stellenweise erfüllt. Ich habe wirklich auch mehr erwartet zu der Flüchtlingsthematik, auch hier wurde es immer nur angekratzt und mir fehlte auch hier der Tiefgang.

Die so beschriebenen Handlungen empfand ich als mühsam und sehr langweilig, die Charaktere waren für mich nur eine Beschreibung sie waren meiner Meinung nach sehr emotionslos beschrieben und wurden für mich gar nicht zum Leben erweckt.

Leider kann ich hier nur sagen das die Idee mir richtig gut gefallen hat, aber an der Umsetzung für mich persönlich nichts. Das fing schon mit der Buchbeschreibung an, dadurch haben sich bei mir Erwartungen aufgebaut, die nicht erfüllt werden konnten, weil das Buch ganz anders ist. Die Themen Religion, Philosophie Flüchtlingsthematik interessieren mich sehr konnte ich aber leider nur ansatzweise und sehr oberflächlich im Buch wieder finden.

 

 

Fazit

 

Die Geschichte von „ Gefangener Nummer 343“ gefiel mir persönlich überhaupt nicht. Da ich ehrlich und offen bewerte ist dieses Buch für mich leider nur 1 Stern wert.






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