Der Blumensammler

17.10.2018





Der Blumensammler

David Whithous

 

Das Buch erfüllt nicht nur was es verspricht, sondern es übertrifft das noch. Es ist eine herrlich realistische Phantasie.

 

 

Das Cover/erster Eindruck

 

Auf einem weißen Untergrund ranken sich von oben und von unten jeweils Pflanzen in das Bild, beim ersten Betrachten. In der Mitte steht in großen schwarzen Lettern der Titel und darunter in blauer Schrift der Name des Autors.

Beim näheren und ausgiebigen Anschauens des Coverbildes fällt einem Einiges auf, die Pflanzenranken oben und unten sind die Gleichen, nur spiegelverkehrt. Zwischen den Blumen findet man ein Seepferdchen, ein Flugzeug und einen Vogel. Das wirft Fragen auf und weckte meine Neugierde auf das Buch erheblich. Ich mag das Cover und finde es sehr passend für das Buch.

 

 

 

Klappentext

 

Eine fantastische Expedition in die Welt der Blumen: spektakulär, verblüffend, herzergreifend.

New York, 1983. Als Peter Manyweathers in einer Bibliothek einen alten Brief entdeckt, weiß er noch nicht, dass er gerade das größte Abenteuer seines Lebens in den Händen hält. Sechs seltene Blumen sind in dem geheimnisvollen Brief notiert. Sechs Blumen, die so unvergleichlich sind, dass Peter Manyweathers für sie um die ganze Welt reisen wird.

Peter Manyweathers hat weder ausgefallene Hobbys noch abenteuerliche Phantasien. Doch dann fällt ihm zwischen den Seiten einer Enzyklopädie ein alter Brief mit den seltensten Blumen der Erde in die Hände, und mit einem Mal erwacht sein Entdeckergeist. Stück für Stück taucht er ab in die sonderbare Welt der Blumen, und als sich die Nachricht verbreitet, dass die geheimnisvolle Udumbara in voller Blüte in China entdeckt wurde, begibt er sich auf eine Reise, die ihn rund um den Kontinent führen wird. Drei Jahrzehnte später wandelt Dove Gale fasziniert auf den Spuren des Blumensammlers. Es sind Erinnerungsfetzen, die dem jungen Mann aus dem Leben von Peter Manyweathers erzählen. Doch weshalb besitzt Dove die Erinnerungen eines anderen und was verbindet die beiden Männer? David Whitehouse ist ein spektakulärer Roman über Liebe und Verlust sowie die ungezähmte Macht der Erinnerung gelungen.

 

 

Meine Meinung

 

Das Buch „Der Blumensammler“ von David Whitehouse ist von Dorothee Merkel ins Deutsche übersetzt wurden und ist im Jahr 2008 erschienen.

An den Stil des Buches musste ich mich beim Lesen erst gewöhnen, da man von Kapitel zu Kapitel die Protagonisten, die Handlungsorte und teilweise auch die Zeit wechselt. Meiner Meinung nach ist der Beginn des Roman eher ungewöhnlich, da man Unterwasser gleich zusammen mit einem Charakter eine ziemlich gefährliche Szene erlebt. In den darauf folgenden zwei Kapiteln lernt man weitere für das Buch wichtigere Charaktere kennen. Hier war es für mich lange schwierig zu wissen wie alles zusammenhängt und ich fand das erste Drittel des Buches zwar interessant, aber sehr zäh beim Lesen. Das Erlebte der Protagonisten wird sehr gut erzählt und man findet sich schnell in ihrer Welt ein, die Charaktere werden gut heraus gearbeitet. Sie scheinen nichts gemeinsam zu haben, verschiedene Orte, verschiedene Zeiten und total verschiedene Charaktere. Im zweiten Drittel des Buches nimmt die Geschichte fahrt auf , ich empfand das Lesen als sehr angenehm – auch wenn man weiterhin immer wieder die Personen und Orte wechselt.Weitere Personen die für den Verlauf des Romans wichtig sind tauchen auf. Langsam erahnt und begreift man auch wie die Personen zusammenhängen, man begibt sich mit Peter, einem der Protagonisten, auf Reisen und sucht die Blumen. Dabei begibt er sich in Gefahren, die dem Leser sehr veranschaulicht werden. Ich litt mit ihm , ich freute mich mit ihm – das Buch hatte mich in seinem Bann. Zu keinem Zeitpunkt wird das Buch langweilig, es hält seine Spannung, es kommen Wendungen mit denen man nicht gerechnet hat. Von Anfang bis Ende bleibt es ein sehr anspruchsvolles Buch.

Die meisten Fragen die sich im Laufe des Lesens entwickeln werden aufgeklärt, wenn auch erst am Ende. Der Schluss des Buches ist noch einmal, meiner Meinung nach sehr emotional. Im gesamten Buch werden sehr viele verschiedene Gefühle des Lesers angesprochen. Rundum eine gelungene Erzählungen.

Gut finde ich im Aufbau des Buches das es ein paar Informationen über den Autor und über die Übersetzerin gibt. Ich hätte gerne einen Anhang gehabt in dem die Blumen noch einmal aufgelistet und kurz beschrieben sind. Des Weiteren finde ich es bei komplexen Inhalten immer schön wenn im Anhang eine Personen- und Ortsübersicht mit Angaben der Zeit in der man sich befindet sehr schön.

 

 

Fazit

 

Ich bin geflasht von diesem Buch, es ist sehr stimmig geschrieben. Man begibt sich auf eine fantasievolle Reise in Mitten von Realität. Besonders gut finde ich das ich als Leser gefordert bin, mit zu denken - immer mit Platz für eigene Phantasien Unbedingt lesen.






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