Endgültig

3.6.2016



Endgültig 
Andreas Pflüger



    


 

 

Dieses Buch ist sehr spannend und fesselnd geschrieben, es hat mich erst wieder losgelassen als ich die letzte Zeile erreicht habe. Vom ersten Satz an ist man mitten im Geschehen dabei.

 

Der erste Eindruck/Cover

 

Das Cover ist recht einfach gestaltet. Auf weißen Hintergrund prangt in großer Schrift der Titel „Endgültig“, genau in der Mitte ist dann in gelb die Brailleschrift. Das passt gut zu dem Inhalt des Buches. Richtig toll finde ich das, das Buch von außen so wirkt, als ob es auf gelben Papier geschrieben ist. Dabei sind nur die „Seitenwände“ in gelb gefärbt. Im gesamten Erscheinungsbild wirkt das Buch schon interessant und einladend.

 

Der Inhalt

 

In dem Thriller „ Endgültig“ von Andreas Pflüger geht es um eine Polizistin die bei einem Einsatz in Spanien ihren verletzten Kollegen zurücklassen musste und bei dem gleichen Einsatz erblindete. Jahre später wird sie von ihren ehemaligen Kollegen einer Spezialeinheit um Hilfe bei einem Fall gebeten. Bei diesem Fall geht es um einen Mord an einer Psychologin im Gefängnis.

Der Mörder ist ein verurteilter Frauenserienkiller den sie damals überführt hat. Aber hier ist alles andere das Sein. Es ist ein sehr verstrickter Fall wobei es um viel mehr geht als nur um einen Mord. Es geht um Erinnerungen, Rache …. .

 

Meine Meinung

 

Ich habe lange überlegt wie ich meine Meinung, dem Buch angemessen aufschreiben kann. Den diese Buch ist echt der Hammer, daher möchte ich es dem Thriller gleich tun und in ähnlicher Listenform aufschreiben, wie die jeweils 10 Dinge der blinden Protagonistin die sehr mag und nicht mag.

 

10 Dinge die ich an diesem Buch richtig gut finde

 

- die sehr ungewöhnliche Protagonist – eine blinde Polizistin, mit sehr viel Können und einem anderen „Sehen“

- die Spannung die ständig aufrecht erhalten wird

- das Bedürfnis das Buch nicht weglegen zu wollen, weil man unbedingt wissen will, wie es weiter geht

- das man als Leser immer nur so viel Hintergrundwissen erfährt wie gerade nötig

- den Schreibstil

- das der Autor es mühelos schafft sich in die „andere“ nicht sehende Welt zu versetzen, dadurch die Handlungen der Protagonist zu verstehen, aber auch gleichzeitig die sehende Welt der anderen hat und ihre Handlungen

- man die intensiven Recherchen des Autors im Buch die ganze spürt

- das man denkt zu wissen wer Freund und Feind ist – und es dann doch anders kommt

- das die Protagonist als auch hier hauptsächlicher Gegenspieler von der Intelligenz auf einer Welle finden

- das man Lust auf den zweiten Teil hat der am Ende des Buches angekündigt wird.

 

10 Dinge die ich an diesem Buch nicht ganz so gelungen finde

 

- das ich teilweise die Leseorientierung verloren habe, durch die sehr abrupten und schnellen Szenenwechsel ( die ich aber sehr schnell wieder fand)

- ich persönlich fand jetzt die vielen gerauchten Zigaretten nicht so gut, da sie mir den Eindruck erweckten wenn man unter Spannung steht muss das so sein

- weitere Kritik gibt es für mich an diesem Buch nicht

 

Auch wenn ich 2 kleinere Kritikpunkte an dem Buch habe, ist das Buch absolut spitze meiner Meinung nach und hat keine Abzüge bei der Bewertung verdient.

 

Fazit

 

Wer Thriller mag, wird Diesen Lieben. Dieses Buch sucht allein schon durch seine blinde Protagonistin Seinesgleichen. Für mich ist es einzigartig und ich kann es Thrillerfans nur ans Herz legen: Unbedingt lesen !!!